Narrenzunft Schloßbergturm 1985 e. V.

Unser Turm ist der Namensgeber unserer Zunft und die älteste Figur.
Die Turmgruppe sucht laufend Zuwachs.
 Derzeit haben wir 2 aktive Turmhästräger.

Informationen zur Turmgruppe erhaltet ihr bei den Turmführern:

Denise Haigis und Maurizio Agarico

 

 

 Beschreibung des Schlossbergturmnarren

 

Der Schlossberg-Turm ist der Namensgeber unserer Zunft, und vor allem auch das Wahrzeichen der damaligen Stadt Ebingen (jetzt der größte Teilort von Albstadt). 
Seit der Ummantelung in der jüngeren Vergangenheit (1960/1961) hat unser Wahrzeichen seinem Charme etwas verloren. Diesen alten Charme wollen wir wieder aufleben lassen. 

In der Fasnachtslandschaft ist die Darstellung eines Wahrzeichen/Gebäudes wohl einzigartig, zumindest ist uns bisher kein Weiteres bekannt. 

Bei den Ausgrabungen für das Fundament unseres Wahrzeichens fand man Mauerreste eines Burgfrieds und Umfassungsmauern. Diese wurden bis zu drei Meter freigelegt und für das Fundament des Aussichtsturmes verwendet. Die Burganlage soll laut den Funden und der Bauweise zwischen 1180 und 1280 bestanden haben. Die Burg ist aufgrund der Kohlefunde wohl abgebrannt. Als Ebingen zur Stadt ernannt wurde, hat man die Burg Häringstein aufgegeben. 
Über die Burgherren ist nicht wirklich etwas bekannt. Es wird aber vermutet, das es die Freiadligen Herren von Ebingen oder die Grafen von Hohenberg waren. 
Der Name „Schlossfelsen“ für dieses Flurstück wird erstmals 1810 genannt. Davor hatte der gesamte Berg die Flurbezeichnung „Häringstein“, welcher mit der Zeit aber immer weiter ins Tal geschoben wurde. 
Der Aussichtsturm wurde erst in Holzbauweise errichtet (1881). Dieser hatte sich jedoch nicht bewährt, so dass der Verschönerungs- und der Albverein den Plan fassten einen stabilen Turm zu bauen. Am 17. September 1899 wurde dieser eröffnet. 

Direkt unter dem Schlossberg-Turm befindet sich eine mythische Höhle namens „Hexenküche“. 

Bei den Berichten zu den Funden der Mauerresten im Jahre 1897 wurde auch eine Sage über den Schlossfelsen eingeschoben: 
Der Schlossfelsen sei innen hohl und berge eine große Geldkiste, auf der der bekannte schwarze Pudel sitze. Ein hiesiger Schneider habe in den Fünfziger Jahren den Schatz heben wollen, sei aber vor Schrecken Taub geworden und geblieben. 
 
 

 


Der "bisherige" Turmnarr wurde wie folgt beschrieben :


Häsbeschreibung  des ehemaligen Schlossbergturm

Er trägt die Kleidung seines Herrn aus dunkelrotem Samt, so wie diese Heinz Kasik erschaut Und danach entworfen hat. Der Kittel ist an Armen und Wams von gelben, welligen, an den Rändern mit schwarzer Paspel abgesetzten, schmalen Streifen senkrecht durchzogen. An beiden Armen ist rechts und Links eine Wollwurst, in einer von vier möglichen Farben, gelb, grün, rot, blau, gerade aufgenäht. Der Stehkragen des Kittels umschließt einen naturweißen Goller, welcher mit den leicht Angepufften Ärmeln abschließt. Auf den Goller sind strahlenförmig schwarze Paspel aufgenähte Wollwürste. Die Farbe der Wollwürste eines Narrenhäses sind in allen Teilen gleich. Die aus der Weihmutskiefer geschnitzte Maske ist so wie sie Hardy Krüger als erster gesehen hat. Sie ist mit einem dunkelgelben Tuch versehen, das mit der Achselhöhe abschließt. An seinem unteren Rand ist eine dünne Wollwurst angenäht. Rechts und links an den Schläfen befindet sich je ein Narrenspiegel. Seine Hände bedeckt der Turmnarr mit weißen Handschuhen, damit er nicht auf diese Weise erkannt wird. In der Hand hält er einen Stock, an dessen oberem Ende sich der Schlossfelsen mit Schlossbergturm befindet. An den Füßen trägt er schwarze Schuhe. Der Turmnarr hat mindestens zwei Gschellriemen überkreuz umhängen, welche unter dem Goller durchlaufen. So macht er jedermann auf sich und sein Schicksal aufmerksam. Die Grundfarben des Narrenhäs – rot – weiß – gelb, drücken die Verbundenheit zu seiner Heimatstadt Ebingen , einem Stadtteil der heutigen Stadt Albstadt aus.

 

Das Turmhäs wurde zu Saisonbeginn von den Turmmitgliedern komplett neu gestaltet, hierzu vorerst  eine Kurzfassung der Beschreibung.

 

Häsbeschreibung des neuen Schlossbergturm

Er trägt nun eine Jacke in Backsteinoptik, welche dem Original Turm ähnelt. Dazu eine dunkelgraue Hose die den Fels, auf dessen der Turm steht, darstellen soll. Die Beine sind mit grünen Platten versehen die den Wald darstellen, dazu schwarze Stiefel. Ein Schultertuch in Plattenform (Plätzle) in den Ebinger Farben Rot, Weiss und Gelb, ziert die Schulter des Turmes. Am unteren Saumsind feine Glöckchen angenäht. Die Maske wurde mit einem Maskentuch in derselben Backsteinoptik erweitert. Der Turmnarr trägt weisse Handschuhe und einen Natur-Federwedel. Der Turmnarr trägt dazu eine Umhängetasche in der Backsteinoptik.

© Narrenzunft Schloßbergturm Albstadt Ebingen 1985 e.V.  |  www.nz-schlossbergturm.de